Warum dich deine Angst nie ruhen lässt und was du tun kannst

Was du tun kannst wenn dir deine Angst im Nacken sitzt

Mal ehrlich, wie reagierst du auf Angst und Schmerz? Was sind deine Strategien, um deine Ängste zu bewältigen? Auf den Topplätzen sind: Medienkonsum, Alkohol und andere Drogen, Sex, Essen, sowie Ablenkung in Form von ewigem Texten und Telefonaten.

Du kennst die Situation sicher selbst. Du erlebst eine schmerzhafte Situation, nimmst dieses unangenehme Gefühl sogar „ganz kurz“ bewusst wahr…

Aufgrund der Hektik im Alltag, Reizüberflutung und Gewohnheit, zuckst du jedoch dein Smartphone raus und schaust, was es „Neues“ gibt oder du findest eine andere Ablenkung. Denn das, was hier und jetzt geschieht, ist für dich scheinbar nicht interessant genug oder entspricht nicht dem, was du fühlen willst.

Wenn dir das Gefühl nicht gefällt, schaltest du um wie beim Fernsehen. Ein Zappen in Echtzeit! Ganz einfach oder? Leider mit gravierenden Folgen.

Diese Angst ist endlich aus deinem Sichtfeld, sitzt dir aber jetzt im Nacken!

Denn das Gefühl, das du wegschiebst, verschwindet nicht einfach. Es wird ins Unterbewusste gedrängt und beeinflusst somit dein Denken, Fühlen und Handeln im Stillen umso mehr. Wie ein Phantom. Es ist dein Baby und will von dir gefühlt werden.

Was machen Kinder, die nicht „beachtet“ werden? Sie holen sich die Aufmerksamkeit auf ihre eigene Art. Sie finden einen Weg.

Du empfindest ein vages Gefühl, wenn es sich dir wieder nährt, während du es immer wieder wegschiebst, dabei schneller durchs Leben rennst, bessere Kompensations- und Ablenkungsmechanismen erfindest und deine Wahrnehmung immer mehr einengst.

Diese Phantome sammelst du immer mehr an, bis du irgendwann merkst: „Mir geht’s schlecht, aber ich weiß nicht warum!“.

Doch, Halt Stopp! Wovor rennst du davon?

Anstatt dich kurz dem Schmerz und der Angst zu stellen, hast du es vorgezogen, es tagelang und womöglich sogar wochenlang mit dir herumzuschleppen. Ein Tod auf Raten.

Dass das Leben dabei immer unlebendiger und ermüdender wird, ist kein Wunder. Schließlich, schränkst du damit dein Leben massiv ein, indem du nur ein kleines Spektrum an Erfahrung zulässt, weil du dich vor dem Rest fürchtest.

Was kann im schlimmsten Fall passieren?

Die Angst überwinden

Hier eine Idee, wenn du einen neuen Weg ausprobieren möchtest:

Anstatt zu versuchen, das Gefühl zu verstehen, lass dich mal drauf ein.

Versuche es nicht zu heilen, zu verändern oder zu kontrollieren. Denn du verstärkst so nur deinen Widerstand und damit den Kampf gegen dich selbst.

Gib dem Gefühl Raum und lass es sich komplett entfalten. Beobachte dabei, an welchen Stellen es sich in deinem Körper bemerkbar macht. Und schau zu, welche Gedanken und automatische Verhaltensweisen damit einhergehen. Sieh zu, wo es fließt und wo es stockt. Wie ist deine Atmung? Wie siehst du dich und die Welt?

Lehn dich zurück, wie im Kino, schau zu und lass es sich austoben.

Allein die Sensibilisierung für diese Abläufe in dir, hat langfristig enorme Auswirkungen. Das Bewusstwerden dieser Mechanismen führt automatisch zur Selbstkorrektur.

Zu Beginn kann es dir vorkommen, dass das Gefühl sich verschlimmert. Dies tritt häufig auf, wenn es lange weggeschoben wurde. Wie in einem Verbrennungsprozess erreicht das Gefühl jedoch irgendwann sein Maximum und vergeht. Dies kann wenige Sekunden oder Stunden dauern. Es spielt keine Rolle.

Es gibt nichts zu erreichen! Wenn du es machst, weil es dein Ziel ist, die Situation zu verbessern, dann lass es lieber. 😉 Denn damit „verbesserst“ du nur dein Problem.

Du kannst es aber aus Interesse am Prozess machen und weil du neugierig darauf bist, in dieser Situation zu wachsen und Neues über dich zu erfahren.

Wenn du auf den Geschmack kommst, kann es sogar Spaß machen.

In welchen Bereichen fällt es dir leicht hinzusehen? Und wo schaust du ungern hin?

Viel Spaß beim Erforschen,

Dara

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