3 Tipps bei Depression und Trauer

Depression und Trauer

Es ist wieder so ein Tag. Am liebsten würdest du dich verkriechen und alleine sein. Kannst kaum in den Spiegel blicken. Willst weder dich, noch die Welt sehen, geschweige denn spüren. Eine Wolke der Depression und Trauer schwebt über dir.

Du kommst nur schwer aus dem Bett. Mies gelaunt und träge, betest schon in der Früh, dass der Tag schnell vorbei ist.

Obwohl du genug mit dir und deinen Emotionen beschäftigt bist, ruft der Alltag mit seinen Verpflichtungen. „Da muss ich halt durch“, sagst du dir. Wie ein Sklaventreiber peitschst du dich erbittert durch den Tag. Dabei hast du kaum noch Antrieb und bräuchtest eine kleine Auszeit.

Eigentlich, wolltest du doch liebevoller mit dir selbst umgehen und dir mehr Zeit für dich nehmen, anstatt dich vom Abwärtsstrudel mitreißen zu lassen.

Aber was kannst du nur tun?

Umgang mit Depression und Trauer

Hier ein paar Gedanken, die dich begleiten können.

  1. Druck raus nehmen

Nimm den Druck raus, dass die Dinge „anders“ sein sollten. Und nimm den Druck raus, dass du anders oder „besser“ sein solltest, als du bist.

So wie es ist, ist es genau richtig.

Meistens; zeigen sich beim Durchschreiten der Prozesse oder sogar nachher, wozu sie gedient haben… Zu welchen Erkenntnissen sie dich führen wollten und zu welchen neuen Sichtweisen und Erfahrungen sie dich gebracht haben, die du hättest anders gar nicht machen können.

Anstatt dir Vorwürfe zu machen oder auf eine (bessere) Zukunft zu schielen, kannst du stattdessen anfangen Verantwortung für das zu übernehmen, was gerade ist. Verantwortung für das, was du fühlst und Verantwortung für das, was du denkst (siehe Punkt 2 und 3).

Das was ist, ist. Egal ob du es magst oder nicht. Dein Widerstand ist es, das dich leiden lässt.

  1. Beobachten

Deine Gefühlsrealität erschaffst du vereinfacht aus folgenden Komponenten.

Zum einen gibt es neutrale, nackte Tatsachen. Dann gibt es die Geschichte, die du daraus machst. Diese Geschichte wird von einer Rolle / einer Identität, erschaffen, welches das Drama beobachtet. Dies tust du, um bestimmte Gefühle zu erfahren, die nur aus dieser Perspektive möglich sind.

Du verkleidest dich also und spielst eine Rolle, um die Welt aus einer expliziten Sicht zu erleben.

Im Laufe des Theaterstücks vergisst du jedoch, dass du eine Maske aufgesetzt hast. Du identifizierst dich hier mit deiner Rolle und der „gefilterten“ Realität die du nun siehst und hältst sie für das einzige was es gibt.

Hier beginnt das Drama und das Leiden, weil du gegen das kämpfst, wofür du dich selbst entschieden hast.

Hier fängst du an die Umstände zu bewerten und versuchst sie zu verändern, weil du die Lösung im außen suchst, anstatt dich einfach zu ER-INNERN, dass du die Welt nur so sehen kannst, wie du sie siehst, weil du sie aufgrund der Rolle die du eingenommen hast, gar nicht anders sehen kannst.

Spätestens hier, erinnerst du dich an deine Freiheit. Die Freiheit, dass du dich FREI-willig in diese Situation z.B. die Depression und Trauer manövriert hast. Hier, erkennst du, dass die Lösung vor dem Problem da war. Und zwar in dir.

Dein Gewahrsein, ist der neutrale Zeuge, der von allen Rollen und Masken unberührt ist, der all das was du siehst, weder festhält, noch wegschiebt.

Vom Drama Distanz schaffen, sprich die Identifikation mit dem Geschehen loszulassen, ist nicht etwas, was vom Ego her getan werden kann.

Alles, was es bedarf, ist, dass du anfängst, den Ort in dir wahrzunehmen, der nicht kämpft. – Adyashanti

  1. Schmerz loslassen durch bewusstes Zulassen

„Lass doch einfach los und entspann dich ins Sein! Es wird schon.“ Ahh!!! Wie mich solche Sätze wütend gemacht haben, wenn ich selbst im Prozess war. 🙂

Der Weg hinaus, ist der Weg durch die Angst und den Schmerz.

Deine Angst bleibt für dich solange ein unbezwingbarer Dämon, bis du aufhörst wegzurennen, stehen bleibst, dich umdrehst und ihr tief in die Augen schaust.

Vielleicht, weil du es satt hast, ständig gehetzt wegzulaufen, zu berechnen und zu planen wann sie wieder auftaucht und dich überwältigt und wie du sie am besten verhindern kannst. Oder vielleicht, weil du neugierig auf deine Wahrheit bist und es satt hast, dich zu verstellen und ein Leben auf Sparflamme zu führen.

Denn:

Verhinderst du deine Angst, verhinderst du DICH und deine Kraft!

Sie wirkt so lange gegen dich, bis du ihr begegnest und sie anschaust.

Hier macht dann auch das Loslassen der Depression und Trauer gar keinen Sinn mehr, denn die Energie wandelt sich im Zulassen und durchschreiten in etwas ganz anderes. Sie ist pure Lebenskraft, die sich dann anders ausdrücken kann, wenn du sie zulässt.

Es im herkömmlichen Sinne loszulassen, würde heißen, dich von deiner Kraft abzuschneiden.

Wenn es hier überhaupt ein Loslassen gibt, dann ist es das Loslassen von Bewertungen, Konzepten und Vorstellungen. Ein Aufhören davon, deine Gefühle mit Worten zu Etikettieren, nur um dem Verstand die Scheinsicherheit zu geben, es verstünde die Welt und könne sie damit besser kontrollieren.

Das Leben wird es nie verstehen, geschweige denn kontrollieren können. Und das ist gut so. Was kannst du verlieren?

Alles Liebe,

Dara

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