Ziele und Wünsche spielerisch erreichen

Ziele erreichen

Was hast du nicht alles getan, um deine Ziele zu erreichen? Du hast deine Wünsche aufgeschrieben, sie visualisiert, affirmiert, gesungen, gemalt und sogar getanzt. Womöglich hast du auch bestimmte Manifestations-Übungen à la Gesetz der Anziehung ausprobiert oder hast an Motivationsseminaren teilgenommen, um dein gewünschtes Resultat zu erreichen.

Trotz großer Mühe und starkem Wollens will dein Wunsch einfach nicht in dein Leben treten.

Woran liegt das nur?

Bevor wir darauf eingehen, ist es essenziell, die Grundlage deiner Bemühungen zu erforschen. Also:

Ziele und die innere Haltung

Was ist der Unterschied zwischen „Haben wollen“ und „Haben“?

Na…? Was meinst du?

Beim „Haben wollen“ ist das „wollen“ bereits zu viel. Es ist unmöglich, etwas gleichzeitig zu wollen und zu haben.

Was heißt das?

Du kennst die Leute, die sich etwas vornehmen und extrem viel Zeit und Energie in diese Sache investieren. Sie schmeißen sich immer mehr ins Zeug und hoffen irgendwann anzukommen. Dabei entfernen sie sich jedoch immer mehr von ihrem Wunsch. Nach großer Anstrengung finden sie sich übermüdet auf halber Strecke oder vor einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis wieder. Eigentlich haben sie sich etwas ganz anderes erhofft.

Und dann gibt es die Menschen, denen die Sachen leicht und spielerisch gelingen. Denen die Dinge auf magische Weise zufliegen. Und das mit erstaunlich wenig Anstrengung.

Wenig Anstrengung heißt nicht, dass diese Leute nichts tun. Es heißt aber, dass ihre Zufriedenheit nicht an das Tun und Haben gekoppelt ist. Sie suchen ihre Freude nicht in der Aktivität, sondern bringen ihre Freude und Begeisterung in die Aktivität hinein.

Sie tun ihren Teil der Aufgabe. Wie bei einem Bogenschützen spannen sie den Pfeil bis zur maximalen Spannung – das ist ihr Teil. Dann lassen sie los! Niemand kommt auf die Idee, den Pfeil bis ans Ziel zu tragen.

Häufig kannst du sogar beobachten, dass beide Typen nach außen fast das Gleiche tun.

Aber mit einer gravierend unterschiedlichen inneren Haltung.

Der Erste ist im Such- und Mangel-Modus. Er will etwas erreichen, was für ihn in der Zukunft liegt, um sich DANN glücklich fühlen zu dürfen und zufrieden zu sein. Er sucht sein Glück außerhalb von sich selbst und außerhalb des jetzigen Momentes, nämlich in der Zukunft. Dieses Gefühl, dass er sich wünscht, koppelt er an Umstände und Dinge, die es zu erreichen gibt.

Er macht sich somit von den Umständen abhängig. Diesen Mangel strahlt er in seinen Aktionen aus. Seine Arbeit wird lediglich ein Mittel zur Flucht und Kompensation.

Er versucht das Leben zu verbessern und zu verändern, anstatt sich und seine innere Einstellung zu verändern.

Dies ist ein Alibi um die alte Realität aufrecht zu erhalten und sich selbst und die innere zugrundeliegende Einstellung nicht zu verändern.

Das Leben aber ist so wie es ist vollkommen in Ordnung. Da gibt es nichts zu verbessern. Und da du Teil dieses Fraktals bist, gibt es auch an dir nichts zu verbessern. Du kannst aber ent-wickeln, was schon da ist. Denn du kannst nichts sehen und dir entsprechend wünschen, was nicht schon bereits in dir angelegt ist.

Der Zweite hingegen ist im Haben-Modus. Er macht sein Glück nicht von einem Umstand oder einem Objekt im Außen abhängig. Dabei sieht er sich selbst als die Quelle seines Glücks und ist somit in der Lage, willentlich die Gefühle in sich zu erzeugen, die er sich wünscht. Er tut dies jetzt, anstatt darauf zu warten, bis ihm die Umstände die Erlaubnis dafür geben.

Vielleicht sagst du, „aber wie kann ich mich über etwas freuen, was noch gar nicht da ist?“

Na das tust du bereits tagtäglich! Nur halt umgekehrt.

Beobachte deine Gedankenmuster. Und frag dich, wie du über etwas nachdenken und dir sorgen machen kannst, was genauso nicht da ist.

Du kennst es, wenn dein Verstand Geschichten und Dramen kreiert und du dich immer mehr in einen Film reinsteigerst, der nur in deinem Kopf existiert? Dein Körper verspannt sich dabei, der Druck in deinem Kopf steigt, dein Magen krampft sich zusammen. Du ziehst in eine imaginäre Schlacht gegen andere und kämpfst dabei nur gegen dich selbst. Dabei dreht sich die Erde seelenruhig weiter.

Das ist die Macht, die du über deine Aufmerksamkeit und deine Gedanken hast.

Ziele sind dein Kompass

Ziele sind wie der initiale Funken, die dir zeigen, was es noch gibt, was du erfahren kannst. Du kannst sie bereits fühlen, in dem Moment, wo der Wunsch in dir entsteht. Anders könntest du es gar nicht erreichen, wenn das Gefühl und der Gedanke nicht schon in dir wären.

Hier kannst du das Gefühl auf deiner gesamten Reise, wie einen Kompass nutzen. Sprich, es immer wieder fühlen und überprüfen, ob du bei deiner Arbeit auch mit diesem Gefühl verbunden bist und die Richtung stimmt.

Natürlich wirst du immer mal wieder den Kurs und das Ziel aus den Augen verlieren. Doch der Weg ist nie eine Gerade, sondern führt über Berge, Trampelpfade, Schluchten und Täler.

Auf den Trampelpfaden gibt es viel zu entdecken. Oft zeigt sich im Nachhinein, dass es nicht um die Ziele ging, sondern um den Weg und die Erfahrungs- und Entwicklungsprozesse auf dem Weg dorthin.

Das Leben findet immer nur JETZT statt. Nie in der Zukunft oder Vergangenheit. Warum dich also nicht jetzt schon über deinen Wunsch freuen, anstatt erst bei dem kurzen Moment, wenn er im Außen da ist?

Und was wünschst du dir?

Alles Beste,

Dara

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