Lebenskraft und Jing Qi Kultivierung

Das Geheimnis der Veränderung ist, dass man sich mit all seiner Energie nicht darauf konzentriert,
das Alte zu bekämpfen, sondern darauf, das Neue zu erbauen.

Es gibt verschiedene Wege die Lebenskraft zu steigern und zu harmonisieren, doch keines war für mich bisher so effektiv und kraftvoll wie Jing / Qi Kultivierung.

In der taoistischen Lehre wird von den drei Juwelen gesprochen, die als Jing, Qi und Shen bekannt sind. Die kultivierung und harmonisierung dieser drei Aspekte der Lebensenergie, galt als der Weg der Unsterblichen – für strahlende Lebenskraft, Jugend und Gesundheit bis ins Hohe Alter.

Die Grenzen herkömmlicher Praktiken von Lebensenergie

Qi oder Prana, wie es im Yoga oder Ayurveda genannt wird, ist das was üblicherweise in ganzheitlichen Sichtweisen unter Lebensenergie verstanden wird. Qi fließt durch unsere Meridiane, Nadis und Chakren, nimmt unterschiedliche Qualitäten an, die z.B. mit den fünf Elementen der TCM korrelieren und hat ebenfalls eine starke Korrelation mit unseren Organen und Emotionen. Es ist natürlich verständlich, das viel Augenmerk darauf gerichtet wird, Qi zu stärken und in einem harmonischen Zustand zu bringen. Praktisch alle Übungssysteme des Hatha – Yoga, Pranayama, Qigong, Taiji und Heilkünste wie TCM, Ayurveda, Osteopathie und auch viele westliche Übungssysteme wie Eutonie, Runenstehen und viele andere aktivieren, beleben und harmonisieren Qi.

Doch all diese Praktiken stoßen an ihre Grenzen, wenn der Körper nicht auch aktiv Jing kultiviert. Qi entsteht aus Jing und wenn der Vorrat an Jing weniger wird, ist auch das Qi geschwächt. Somit ist Jing wesentlich für die Menge und Qualität unseres Qi. Ich kann also mein geringeres Qi noch harmonisieren, aber eine grundlegende Schwächung wird im Alter zunehmen.

Nun lehren die meisten ganzheitlichen Systeme wie TCM oder Ayurveda, dass man mit einer bestimmten Menge von Jing geboren wird und diese im Laufe des Lebens immer mehr abnimmt. Meist wird gesagt, dass lediglich der Verfall von Jing verlangsamt werden könne. Dies ist jedoch nicht richtig.

Lebensenergie - Jing Qi

Jing als Fundament der Lebenskraft

In einigen wenigen Systemen der (inneren) Kampfkünste gibt es Methoden zur aktiven Kultivierung von Jing. Diese sind kaum bekannt uns stellen einen Teil der Praxis von Lebensenergie dar, welches ich anbiete.

Der Weg der alten Taoisten bestand daher in einer aktiven Kultivierung von Jing und dann einer Harmonisierung von Qi. Auf diese Weise wird der Körper im Alter energetisch kraftvoller, nicht schwächer. Das Qi, das uns zur Verfügung steht wenn wir aktiv Jing kultivieren, wird ruhiger, fließender, aber nicht schwächer.

Jing ist dabei die undifferenzierte Rohmasse von Lebenskraft, die unseren Stammzellen, Samenzellen, Eizellen und dem Knochenmark entspricht. Hier findet sich Lebenskraft in ihrer potentiellen Form, noch ohne differenzierte Funktionen.

Die Kultivierung/Vermehrung von Jing schafft damit ein neues Fundament für die weiteren Formen der Lebensenergie in unserem Körper. Dafür benötigen wir eine hohe Knochendichte, gesundes Knochenmark, sehr kraftvolles Bindegewebe und energetisch hochentwickelte Faszien. All dies wird durch die Praxis unterstützt und gestärkt.

Shen und die feineren Spheren von Lebenskraft

Shen bedeutet geistige Energie. Dieser Begriff steht für ein großes Spektrum menschlicher Fähigkeiten, vom kognitiven Erfassungsvermögen über die feinere Intuition und Herzensweisheit bis zum Übergang in den Wuji – Geist, die große Leere.

Kultiviertes Shen zeichnet sich durch eine gute Intuition, Mitgefühl und Klarheit des Geistes aus. Der Wuji Geist geht noch darüber hinaus und erkennt das Ungeborene, Nicht – Entstandene, über das man nichts sagen kann. Die praktische Auswirkung des Wuji – Geists in unserem Leben ist Absichtslosigkeit, durch die es viel leichter wird, aktiv im Leben zu stehen und Ziele zu erreichen, ohne Ziele zu verfolgen. Wuji muss realisiert werden, man kann es nicht lehren oder in Worte fassen.

Menschen die zuvor unter Energiemangel und Antriebslosigkeit oder unter Ihrer Hochsensibilität litten, berichten durch die Praxis von Jing – Qi – Kultivierung von einem ganz neuen Körperempfinden und Selbstbewusstsein. Sie nehmen die Umwelt weniger als Bedrohung wahr, weil ihr Grundempfinden ein Gefühl des Vertrauens und angekommen seins vermittelt und der Körper Kraft und Vitalität ausstrahlt.

Lebenskraft

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